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Über uns

Herzlich willkommen im „Haus Wertheym“

Genießen Sie die besondere Atmosphäre des wohl ältesten Gasthauses in Frankfurt am Main; seine Spezialitäten aus Küche und Keller, die wir für Sie in unserer Karte zusammengefasst haben und lassen Sie sich einiges über die bewegte Geschichte des Hauses erzählen. Eng verknüpft mit der Historie der „Freien Reichsstadt Frankfurt“ kann das Haus Wertheym auf eine ehrwürdige und bewegte Vergangenheit zurückblicken.

Eine bewegte Historie

Um das Jahr 1400 wurde von dem Großkaufmann Wertheym im Frankfurter Patrizierviertel der Grundstein für ein Handelshaus gelegt, das erstmals 1479 als öffentliches Badehaus Erwähnung findet. „Haus Wertheym“, so nannte und schrieb man es zu dieser Zeit, war 1495 Zollhaus und Proviantlager der Mainschiffer. Das 15. Jahrhundert sieht Frankfurt als blühende Handelsmetropole.

1530 bricht in der Messestadt die Pest aus. Haus Wertheym wird geräumt und verschlossen. 1644 diente es wieder als Zollhaus. 1750, ein Jahr nachdem Frankfurts großer Sohn J.W. Goethe im nahe gelegenen Großen Hirschgraben geboren wurde, wird es zum Quartier und Zechhaus der Frankfurter Stadtgarde.

Kriegswirren und Gegenwart

Sein jetziges Fachwerk erhält es im Jahr 1812. Durch die kräftige Stütze aus Eichenholz, die mitten im Schankraum emporstrebt und im Fundament verankert ist, übersteht das Haus die Wirren der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. 1963 wurde Haus Wertheym, das ständig in Privatbesitz bleiben konnte, durch die Stadt und die damaligen Besitzer H. & L. Lautenberger renoviert und unter Denkmalschutz gestellt.

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